Mardervergrämmung
Dach und Fahrzeug wirksam schützen
Marder können innerhalb kurzer Zeit erhebliche Schäden an Dach, Dämmung und Fahrzeugen verursachen. Über Fallrohre, Dachrinnen, angrenzende Bäume, Mauervorsprünge oder kleine Öffnungen an Traufe und Dach gelangen die Tiere häufig unbemerkt in den Dachbereich. Dort machen sie sich durch nächtliches Poltern, Kratzen und Laufgeräusche bemerkbar und können Dämmmaterial beschädigen, verschieben oder verunreinigen.
Auch im Motorraum eines Fahrzeugs fühlen sich Steinmarder wohl. Besonders problematisch wird es, wenn ein fremder Marder die Duftmarkierungen eines anderen Tieres wahrnimmt. Durch dieses ausgeprägte Revierverhalten kann es zu regelrechten Beißattacken auf Schläuche, Kabel, Dämmmatten und Isolierungen kommen. Die Folge können kostspielige Reparaturen und im schlimmsten Fall technische Ausfälle sein.
Eine fachgerechte Mardervergrämung setzt deshalb nicht nur auf eine einzelne Maßnahme, sondern auf eine gezielte Kombination verschiedener Schutzmöglichkeiten. Am Fahrzeug kann eine gründliche Motorwäsche helfen, vorhandene Duft- und Reviermarkierungen zu reduzieren. Ergänzend können bewährte Repellentien und Vergrämungsmittel, beispielsweise spezielle Puder oder Marderfrei-Pasten, eingesetzt werden, um den Motorraum für Marder möglichst unattraktiv zu machen.
Am Gebäude liegt der Schwerpunkt auf einer nachhaltigen Absicherung. Dabei werden mögliche Einstiegspunkte kontrolliert und anschließend durch geeignete Abdichtungsmaßnahmen am Dach verschlossen. So wird verhindert, dass der Marder nach erfolgreicher Vergrämung erneut Zugang erhält. Vor dem Abdichten muss selbstverständlich sichergestellt werden, dass sich keine Tiere oder Jungtiere mehr im Dach befinden.
Zu beachten sind außerdem die gesetzlichen Jagd- und Schonzeiten. In Nordrhein-Westfalen gilt für den Steinmarder eine Jagdzeit vom 16. Oktober bis 28. Februar. Die reguläre Schonzeit liegt somit vom 1. März bis 15. Oktober. Gerade während der Jungenaufzucht muss besonders sorgfältig und tierschutzgerecht vorgegangen werden.
Wer frühzeitig handelt, kann größere Schäden und unnötige Folgekosten vermeiden. Mit einer Kombination aus Kontrolle, Vergrämungsmitteln, Motorwäsche und fachgerechter Abdichtung lässt sich das Risiko eines erneuten Marderbefalls deutlich reduzieren.
Sie hören nachts Geräusche auf dem Dachboden oder haben bereits Marderschäden am Fahrzeug festgestellt? Dann sollte möglichst früh geprüft werden, wo der Marder Zugang erhält und welche Schutzmaßnahmen sinnvoll sind. Wir unterstützen Sie dabei, den Marder fachgerecht zu vergrämen und Gebäude beziehungsweise Fahrzeug dauerhaft besser zu schützen.
Wir führen in folgenden Städten Mardervergrämmungen für sie durch: